Wir, die freipraktizierenden Hebammen aus dem Limmattal und dem Knonaueramt freuen uns Sie auf unserer Homepage begrüssen zu dürfen.
Ein Kind zu erwarten, gehört zu den tiefsten Lebenserfahrungen, die Sie als werdende Eltern erleben. Während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, vielleicht auch mit den Geschwistern vom Baby zusammen, durchleben Sie eine natürliche und sehr empfindsame Lebensphase.
Wir freipraktizierenden Hebammen begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg durch diese intensive Zeit. Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett begleiten, behandeln und verstehen wir primär als einen natürlichen Prozess.
Unsere qualifizierte Ausbildung, Berufserfahrung und Empathie ermöglichen es uns Sie, das Neugeborene und Ihre Familie in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu begleiten und zu behandeln. Wir arbeiten in Eigenverantwortung und ziehen bei Unklarheiten und Problemen weitere Fachpersonen bei.
Die freipraktizierenden Hebammen sind in der ganzen Schweiz in Regio-Gruppen zusammengeschlossen. WIR, die Regio-Gruppe Limmattal/Knonaueramt umfasst ca. 20 Mitglieder. Wir treffen uns regelmässig zum Fachaustausch. Es ist uns ein Anliegen, dass wir über die geburtshilflichen und gesundheitspolitischen Themen der Hebammenarbeit informiert sind, allenfalls auch Einfluss an betreffender, regionaler Stelle nehmen können.
Wir arbeiten vernetzt mit verschiedenen Spitälern, Institutionen und Ärzten aus den Kantonen Zürich/Aargau /Zug zusammen. Der Austausch zu den regionalen Schnittstellen der diversen Berufsgruppen werden aus dieser Regio- Gruppe gesteuert und organisiert.
Die freipraktizierenden Hebammen von der Regiogruppe Limmattal/Knonaueramt sind alle Mitglieder des Schweizerischen Hebammenverbandes. -> https://www.hebamme.ch
Für uns sind die Qualitätsstandarts des Verbandes massgebend. Wir alle erbringen unsere jährliche Weiterbildungspflicht, die durch den Schweizerischen Hebammenverband reglementiert und kontrolliert wird.
Die freipraktizierende Hebamme kann Sie aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Berufserfahrung und den spezifischen Weiterbildungen dazu, auch in der Schwangerschaft umfassend betreuen.
Die Grundversicherung bezahlt 7 Kontrollen in der physiologischen Schwangerschaft. Diese können von der Hebamme oder auch in Zusammenarbeit mit der Frauenärztin durchgeführt werden.
Auch bei einer Risikoschwangerschaft (Schwangerschafts-Diabetes, Mehrlinge, Risiken in früheren Schwangerschaften, etc.) ist eine Betreuung teilweise durch die Hebamme möglich und ein Teil unseres Angebots.
In den Kursen zur Geburtsvorbereitung als Paar oder in der Gruppe, werden Sie von der Hebamme optimal auf die Geburt vorbereitet.
Die Grundversicherung übernimmt mit 150.- einen Teil der Kosten.
Die freipraktizierende Hebamme, ist eine Fachfrau für die normal verlaufende Geburt. Sie ist mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung befähigt, Sie fachkompetent und empathisch durch die Geburt zu begleiten. Dies kann im Rahmen einer Hausgeburt, im Geburtshaus oder als Beleghebamme im Spital sein.
Die Wochenbettzeit umfasst die Zeitspanne ab der Geburt bis 6-8 Wochen danach. Es ist eine besondere Zeit verbunden mit komplexen, körperlichen und seelischen Prozessen. Der Frauenkörper erholt sich von der Geburt. Das Stillen beginnt und die Bindung zwischen Mutter und Kind wächst. Auch das Neugeborene erlebt eine Phase verschiedenster Anpassungsprozesse in seinem neuen Leben, ausserhalb der Gebärmutter. Geborgenheit, Geduld und Ruhe unterstützen es dabei.
Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt sind für das Paar, das sich in der Elternrolle neu finden muss, eine Herausforderung an die bestehende Familienstruktur.
Die freipraktizierende Hebamme begleitet Sie, das Neugeborene und die Familie im Wochenbett zu Hause. Nach einer ambulanten Geburt, frühestens 6 Stunden nach der Geburt im Spital oder nach Spitalaustritt. Die Hebamme kann Sie bis zum 56. Tag nach der Geburt zu Hause betreuen. Die Anzahl der bezahlten Hausbesuche (10-16 Besuche) ist abhängig vom Geburtsmodus und der jeweiligen Parität.
Zusätzlich und/oder bei einem komplexen Wochenbettverlauf können wir Sie auch mit einem ärztlichen Zeugnis über den 56.Tag hinaus, begleiten und behandeln.
Die freipraktizierende Hebamme berät Sie gerne auch bei Stillproblemen. Die Stillberatung umfasst den Zeitraum solange Sie Ihr Baby oder Kleinkind stillen.
3 Stillberatungen werden von der Krankenkasse aus Grundversicherung vergütet.
Die Rückbildungskurse nach der Geburt, gehören zum vielfältigen Angebot der Hebammen.
Die Rückbildung nach einer Schwangerschaft und Geburt braucht Geduld. Die Hebamme arbeitet mit verschiedenen Techniken und Körperübungen, so dass Sie Ihren Körper und Ihre Wahrnehmung zu ihm wieder in Harmonie und gestärkt erleben.
Die Kosten für den Rückbildungskurs werden teilweise von der Zusatzversicherung übernommen.
Zusätzlich bieten Hebammen diverse Angebote an wie: Akupunktur, Babymassage, Taping, Baby-Schlafberatung etc. Diese können Sie bei dem jeweiligen Profil der aufgeführten Hebamme unter „WIR“ entnehmen.
Diese werden meistens oder teilweise von den Zusatzversicherung Ihrer Krankenkasse übernommen.
Melden sie sich frühzeitig bei der Hebamme aus ihrer Region an.
1. Oetwil a.d.L, Weiningen, Unter- und Oberengstringen, Geroldswil
2. Dietikon, Schlieren
3. Urdorf, Uitikon, Birmensdorf, Aesch
4. Wettswil, Bonstetten, Stallikon, Hedingen
5. Affoltern a.A., Aeugst a.A., Ottenbach, Obfelden
6. Mettmenstetten, Maschwanden, Rifferswil, Hausen a.A., Knonau, Kappel a.A.
Wählen Sie Ihre Region auf der Karte durch klicken, drücken oder halten um eine Liste der zuständigen Hebammen zu generieren. Nutzen Sie die Pfeiltasten oder die Scroll-Funktion Ihres Gerätes um durch die Liste zu navigieren.
Die freipraktizierende Hebamme leistet für Sie Pikettdienst von 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis 2 Wochen danach. Sie ist, je nach konkreter Absprache und Notwendigkeit, auch am Wochenende und abends erreichbar. Diese Bereitschaft ist eine Leistung, die nicht von der Krankenkasse vergütet wird. Einige Gemeinden sind bereit die Kosten zu übernehmen. Ansonsten muss der Betrag von der Wöchnerin beglichen werden. Detaillierte Auskunft darüber erteilt ihnen gerne ihre Hebamme oder ihre Gemeinde.
Informationsschreiben Pikettgeldentschädigung
Kanton Aargau
-> PDF Download
Die Kosten werden von der Hebamme einmalig als Pauschale in Rechnung gestellt:
Im Kanton Zürich: 115.00 SFR
Im Kanton Aargau: 120.00 SFR
Im Kanton Zug: die Kosten der
Pikettentschädigung werden von allen Gemeinden übernommen.
Für die Betreuung während der Schwangerschaft oder für eine Beleg- oder Hausgeburt wird je nach Kanton auch eine Pikettentschädigung verrechnet. Dazu fragen sie bitte direkt bei ihrer Hebamme nach.
Tarife für Pikettentschädigung der frei praktizierenden Hebammen
Kanton Zürich
-> PFD Download
Von Nicola Schmidt
ISBN 978-3-466-34605-9
Das «artgerecht»-Buch zeigt wunderbar auf, was Babys aufgrund unserer Vergangenheit brauchen und wie wir sie in unserer heutigen Zeit dabei unterstützen können. Viele praktische Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sind in diesem Buch mit praktischen Tipps kombiniert, welche im Alltag einfach umsetzbar sind. Nach dieser Lektüre verstehen wir besser, wieso sich Babys so verhalten, wie sie es tun. Ob zum Thema Tragen, Ernährung, Schlaf, Windelfrei oder artgerechtem Familienleben – es gibt viel zu erfahren!
Sarina Berardi
Von Ingeborg Stadelmann
ISBN 978-3-9803760-6-8
Die Hebammensprechstunde enthält viele detaillierte Informationen über Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Jede Phase des Elternwerdens wird dabei genau beschrieben und stets mit praktischen Tipps begleitet. Bei Beschwerden oder Problemen greift Ingeborg Stadelmann auf ihren grossen Erfahrungsschatz im Bereich Homöopathie, Aromatherapie und Kräuterheilkunde zurück. Ein sehr zu empfehlendes Buch für alle, die sich natürlich auf die Reise durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett begeben möchten!
Sarina Berardi
Dr.med. Herbert Renz Polster
ISBN 978-3-466-31184-2
Mit einem Begleitwort von Dr.med. Remo Largo, 2022 Kösel-Verlag, München.
Ich habe die Buchempfehlung von einer Mutter von Beruf Biologin erhalten. Ich habe Sie im Wochenbett begleitet. Wir haben bei meinen Hausbesuchen viel über die Bedürfnisse des Neugeboren gesprochen.
Warum möchte das Baby immer unsere Nähe? Warum möchte es nicht im Beistellbettchen schlafen sondern noch näher sein bei der Mutter oder dem Vater.
Warum möchte es stundenlang an der Brust nuckeln?
Warum haben wir Angst, das Baby zu verwöhnen?
Wenn wir mehr über solche Warum Fragen wissen möchten, ist das Buch von Renz Polster gerade das Richtige. Es lässt sich leicht kapitelweise lesen und bewegt sich nahe an der alltäglichen Realität im Zusammenleben mit dem Baby und auch älteren Kindern. Mich persönlich haben besonders die Exkurse in die Evolution angesprochen.
Renz -Polster meint, dass das «unangepasste Verhalten» der Kleinen sie gerade dadurch stark macht zum Überleben.
Dieser Gedanke gefällt mir.
Astrid Stella Hertach
Von Remo Largo
ISBN 978-3-492-30684-3
Ein Klassiker, der sich allen Eltern empfiehlt, weil er nicht ständig Ratschläge verteilt, sondern Zusammenhänge erklärt und wissenschaftlich belegt. Remo Largo beschreibt darin die grosse Spannbreite der Normalität im Verhalten und in der Entwicklung von Babys und Kindern bis zum Kindergarten. Die Lektüre beruhigt, weil die Babys und Kleinkinder in ihrer Individualität anerkannt werden: Auch wenn Nachbars Fritz nach 4 Wochen durchschläft und der eigene Karl das nach Monaten nicht annähernd macht - der Fritz ist eben nicht der Karl. Was noch lange nicht heisst, dass es beim einen Kind problematisch ist.
Largo beschreibt zudem die Grenzen des Normalen: Wann soll etwas unternommen werden und wie. Aus welchen Gründen kann eine gesunde Entwicklung beeinträchtigt werden, woran können Eltern erkennen, dass ihr Kind vielleicht Unterstützung braucht.
Mir gefällt, dass Largo keinen Mahnfinger aufhält und nicht schreibt, was Eltern zu tun und zu lassen haben. Er gibt einer Vielfalt von natürlichen Möglichkeiten Raum und belegt gleichzeitig alles wissenschaftlich.
Sein Werk kann genauso als Nachschlagewerk genutzt werden wie als Vorbereitungsbuch auf die baldige oder frische Elternschaft.
Die Folgebücher heissen ‚Kinderjahre‘, ‚Jugendjahre‘ u.v.m.
Andrea Gujan
Von Dr.med. Renz-Polster und Nora Imlau
ISBN 978-383-384598-7
„Gute Reise durch die Nacht“
Spätestens nach ein paar Tagen im Wochenbett wird es uns klar, dass die Nächte mit einem neugeborenen Baby zusammen eine Herausforderung werden können. Das Baby hat noch keinen Schlafrythmus, unsere Tag -und Nachtzeiten akzeptiert das Baby nicht. Es schläft ganz nach eigenen inneren Regulationsmechanismen. Renz Polster’s/Nora Imlau‘s Gedanken, Beobachtungen und Forschung zum Thema sind so spannend zu lesen und geben uns viele Impulse zum Nachdenken. Sie machen uns klar, dass nur sanfte Strategien wie wiegen, singen, halten, tragen, sanfte Bewegung und stressfreie „Rituale“ das Schlafverhalten des Baby positiv unterstützen. Die Autoren denken in grossen Zeitabläufen der Evolution und das Schlafthema wird aus verschiedenen Perspektiven der Wissenschaften erläutert. Das macht die Lektüre zu etwas Besonderem.
Der Schlaf des Babys lässt sich nicht planen und auch nicht steuern. Es ist, wie wenn das Baby durch ein magisches Tor hindurch,…… hinein in den Schlaf fällt. Es geschieht plötzlich, nicht nachvollziehbar, warum es gerade JETZT einschläft.
Astrid Stella Hertach
Babys brauchen nicht nur Nahrung, Wärme und Schlaf, um gesund aufzuwachsen. Sie benötigen ebenso emotionale Wärme sowie körperlichen Kontakt über Berührung.
Die Wurzeln der traditionellen Babymassage stammen aus Indien und wurden in den 1970er Jahren von Frédérick Leboyer nach Europa gebracht. Eine Massage befriedigt die Urbedürfnisse nach Wärme, Liebe und Geborgenheit. Sie fördert und unterstützt den intensiven Kontakt zwischen dem Baby und seinen Eltern und stärkt die Beziehung zwischen ihnen.
Aus den folgenden Gründen wird die Babymassage u.a. ebenfalls empfohlen:
- Unruhe
- Bauchweh
- Bonding (Kind-Eltern-Bindung)
- Entwicklung des Empfindungsvermögens
- Schlaffördernd
Akupunktur ist eine ganzheitliche Behandlungsform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der asiatischen Lehre zufolge durchfliesst die Lebensenergie Qi den Menschen über verschiedene Leitbahnen (Meridiane). Wenn dieser Fluss gestört ist, entstehen der Lehre zufolge Beschwerden und Erkrankungen. Blockaden und Störungen lösen sich auf, durch Stechen mit ganz feinen Nadeln an bestimmten Punkten auf dem Meridianverlauf.
Akupunktur wird in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett eingesetzt. Verschiedene Beschwerden können durch eine oder mehrere Behandlungen gelindert werden. Auch die physiologischen Prozesse werden positiv beeinflusst und unterstützt.
Viele Hebammenpraxen, Geburtshäuser und Kliniken bieten nebst anderen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden, Akupunktur „rund um die Geburt“ an.
Unter vielem anderem hilft die Akupunktur bei folgenden Beschwerden:
- Schwangerschaftsübelkeit und -Erbrechen
- Schmerzen
- Optimierung der kindlichen Lage
- Wassereinlagerungen
- Schlafstörungen
- Karpaltunnelsyndrom
- zur Geburtsvorbereitung
- Wehenstörungen
- zur Milchbildung
- bei Milchstau und Brustentzündung
- Psychische Störungen im Wochenbett
Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode aus dem Bereich der Alternativmedizin. Dabei werden Beschwerden und Erkrankungen mit pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen behandelt, die extrem stark verdünnt und potenziert werden.
Im Vordergrund steht der Mensch als Ganzes. Krankheit wird als Störung der Lebenskraft betrachtet.
Um ein bestmögliches Ergebnis einer homöopathischen Behandlung zu erzielen, empfiehlt sich eine Beratung und Begleitung einer in der Homöopathie ausgebildeten Fachperson.
Trotz kritischen Stimmen in Bezug auf die Wirksamkeit der Homöopathie ist es erstaunlich, wie gut besonders Babys darauf reagieren. Bei folgenden Beschwerden u.a. kann eine homöopathische Behandlung helfen:
- Koliken und Blähungen
- Milchschorf
- Mundsoor
- Schmieräuglein
- Spucken
- Windelausschlag
- Zahnen
Anwendung bei der Mutter:
Gerade in der Schwangerschaft und während der Stillzeit sind viele herkömmliche Mittel nicht empfohlen oder schädlich.
Die Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern oder zu heilen, sind während der Schwangerschaft und Stillzeit massiv eingeschränkt. Die Homöopathie bietet hier ein breites Angebot in der Behandlung verschiedener Symptome wie auch Unterstützung der gesunden Abschnitte unter der Geburt. Unter anderen setzt die Homöopathie bei folgenden Themen an:
- körperliche Beschwerden aller Art in der Schwangerschaft
- Unruhezustände, Schlafstörungen
- Unterstützung in den verschiedenen Phasen der Geburt
- Stillprobleme
- Unterstützung im Wochenbett
Die Osteopathie ist ein Bereich der Alternativmedizin. Sie steht für eine systemische Manuelle Medizin.
Dabei werden Verspannungen und Bewegungseinschränkungen ertastet und der Therapeut versucht, Muskeln und Gelenke sanft zu mobilisieren. Anstatt nur lokal zu agieren, bezieht die Osteopathie den ganzen Körper in die Behandlung mit ein.
Die Cranio-Sacral-Therapie (Cranio = Schädel, Sacrum = Kreuzbein) stellt ein Teilgebiet der Osteopathie dar und hat sich aus ihr entwickelt. Hebammen empfehlen die Cranio-Sacral-Therapie, weil die Behandlung sanft, nicht invasiv und oft sehr wirkungsvoll die Beschwerden des Kindes lindert.
Folgende Beschwerde-und Verhaltensbilder sprechen beim Neugeboren/Baby besonders gut auf eine Behandlung an:
- Verdauungsbeschwerden und Koliken
- Symmetriestörungen (z.B. Schiefhals, leichte Verformungen durch die kindliche
Lage in der Gebärmutter)
- Saug- und Schluckstörungen
- Schreiproblematik
- Geburtstraumata (z.B. Vakuumgeburt, Kaiserschnitt, lange Geburt)
Anwendung bei der Mutter:
Die Osteopathie wird dank der sanften, nicht invasiven Methode von Frauen während der Schwangerschaft, geburtsvorbereitend und im Wochenbett genutzt.
Die Osteopathie unterstützt die Anpassungsleistungen des Frauenkörpers während der Schwangerschaft vom Muskel- und Skelettsystem über das Verdauungs- und Atmungssystem bis hin zum Herz-Kreislaufsystem. Geburtsvorbereitend wird mit dem Fokus aufs Becken und den unteren Rücken gearbeitet.
Unter anderem können folgende Beschwerden durch die Osteopathie behandelt werden:
- Kribbel- und Taubheitsgefühl in den Händen
- Sodbrennen, Reflux
- Verdauungsstörungen
- Ödeme
- Rückenschmerzen, Ischialgien
- Dysfunktion des Beckenrings
- Fehllage des Kindes
Wann liegt der Gedanke näher über Nachhaltigkeit nachzudenken als wenn Sie Eltern werden? Der Wunsch, dass die Kinder auf eine Zukunft hoffen dürfen, die sie nicht einschränkt, weil die Ressourcen aufgebraucht sind und die natürlichen Regulations- und Regenerationssysteme der Natur nicht mehr gewährleistet sind, beschäftigt.
Nachhaltig mit Baby
Ein Baby verbraucht ca. 5000 Windeln. Aus unserer modernen, Papierwindel geprägten Welt, sind sie nicht mehr wegzudenken. Aber es gibt Alternativen zur Papierwindel.
Verschiedene Stoffwindeln, ev. auch gebrauchte Stoffwindel erwerben, ausprobieren, welche wann gut passen. Stoffwindeln mit Abhalten kombinieren.
Wenn eine Papierwindel, dann auf eine gute Umweltbilanz achten. Das meint, dass die Windel biologisch abbaubar ist. Die Rohstoffe zur Herstellung aus fairem Handel eingekauft werden. Davon existieren verschieden Produkte auf dem Markt.
Waschlappen mit Wasser statt Feuchttücher. Mehrweg statt Einweg produziert viel weniger Müll.
Babykleidung tauschen, mieten oder von anderen Eltern erwerben.
Auf Pflegeprodukte weitgehendest verzichten. Ein hochwertiges Mandel-oder Sonnenblumenöl reicht in den meisten Fällen aus.
Solange wie möglich stillen, wenn sie mit ihrem Baby in einer Stillbeziehung verbunden sind, die Sie und das Baby befriedigt.
Gerade im Bereich der gesundheitlichen Versorgung ist die Festlegung von Ethik-Richtlinien
unausweichlich.
Sie sind die Basis für die gleiche Behandlung aller Frauen und Familien, die sich uns anvertrauen- und zwar unabhängig ihrer Herkunft oder Religion.
Der Ethik Kodex betont deshalb ausdrücklich die Verantwortung des Berufsstandes, die Würde, jedes Menschen zu achten sowie die Einhaltung von Menschenrechten, die Selbstbestimmung und Gleichheit im Gesundheitswesen anzustreben.
Einen weiteren wichtigen Punkt sieht der Kodex in der Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen durch umfassende Informationen und intensive Beratung. Hand in Hand geht hierbei die Betrachtung der individuellen, körperlichen, seelischen und sozialen Bedürfnisse.
Nur so kann die Hebamme jede Schwangere, Gebärende, Wöchnerin dabei unterstützen, die für sie bestmögliche Entscheidung zu treffen.
-> Hebammenkodex als PDF
Liebe Eltern
Lebensbedrohliche Notfälle sind glücklicherweise selten. Kommen Sie als Mutter oder Ihr Baby in eine solche Situation, ist die 144 IMMER richtig.
Erkrankt oder verunfallt das Baby ist Ihr Kinderarzt die erste Ansprechperson.
Ausserhalb der Praxiszeiten ist es ratsam zuerst die Nummer von Ihrem Kinderarzt zu wählen. Auf dem Telefonbeantworter bekommen Sie die Information was zu tun ist.
Befindet sich die Frau in der Schwangerschaft oder im Wochenbett in einer dringlichen medizinischen Notfallsituation ist Ihre Frauenklinik/Spital oder die Nr. 144 zuständig.
Anlaufstelle | Telefon | Link |
---|---|---|
Ambulanz | 144 | |
Ärztephon | 0800 33 66 55 | https://www.aerztefon.ch/ |
Kinder Permanence Flughafen | 044 255 81 12 | https://www.kispi.uzh.ch/kinderspital/ |
Toxinfo | 145 | https://www.toxinfo.ch/startseite_de |
Triemli Kinder-Notfall | 044 416 22 11 | https://www.stadt-zuerich.ch/kindernotfall |
Kinderspital Notfall (kostenpflichtig) | 0900 26 67 11 | https://www.kispi.uzh.ch/kinderspital/notfall |
Vertraulich und kostenlos unterstützen die Mitarbeiter der Mütter-Väterberatung Sie bei Fragen zur Entwicklung, Pflege, Ernährung und Erziehung Ihres Babys oder Kleinkindes, zur Familiensituation und zum Gestalten des neuen Alltags.
Die Mitarbeiterinnen sind Pflegefachpersonen mit Vertiefung in Kinderpflege und einer Zusatzausbildung im Fachbereich Mütter- und Väterberatung. Sie können in den Beratungsstellen Ihr Baby wiegen und messen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, mit andern Müttern und Vätern in Kontakt zu kommen.
-> Angebote für Familien mit Kindern
https://www.zh.ch/de/familie/angebote-fuer-familien-mit-kindern/kinder-und-jugendhilfezentren.html
Eltern sein ist eine Herausforderung!
Verschiedene Institutionen haben sich daraufhin spezialisiert, Eltern die aus gesundheitlichen, emotionalen, sozialen und kulturellen Gründen an ihre Grenzen kommen zu unterstützen.
https://www.elternnotruf.ch
https://www.srk-zuerich.ch/damit-im-notfall-die-kinder-betreut-sind
https://www.spitex-herzenssache.ch
https://psychiatriespitex-zuerich.ch
https://www.weho-psychiatriespitex.ch/leistungen
https://www.zeppelin-familien.ch
Das eigentlich freudige Ereignis der Mutterschaft stürzt mehr als jede 10. Mutter in die Krise: Sie erleidet eine postpartale Depression oder gar eine Psychose.
Auch die Väter können daran erkranken. Trotzdem ist das Thema wenig bekannt. Die meisten Frauen und Männer leiden still. Im Druck des Umfelds, glücklich sein zu müssen, schämen sie sich ihrer Gefühle. Sie wissen nicht, dass sie an einer behandelbaren Krankheit leiden
https://postpartale-depression.ch/de/
.....wenn das Unfassbare geschieht und ihr Kind kurz vor, während oder nach der Geburt stirbt.
https://www. kindsverlust.ch
https://www.herzensbilder.ch
https://www.sternlichtbestattungen.ch
Yael Jamina - Illustrationen
Yael Jamina ist 26 Jahre jung, glückliche Ehefrau und Mama von zwei zauberhaften Mädchen. An der Zürcher Hochschule der Künste studiert sie im Bachelor Kunstvermittlung. Sobald ihre beiden Mädchen schlafen, gehört die Zeit ihrer grossen Leidenschaft - dem Zeichnen.
Mit ihren Illustrationen möchte sie allen Menschen ein Gesicht geben, alle Menschen inkludieren, die Einzigartigkeit von uns Menschen, das Fremde und das Anderssein zelebrieren und auf Papier bringen.
Yael Jamina hat für unsere Webseite die Illustrationen gezeichnet. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Arbeit.
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